Andreas Klippert
Dirigent
Andreas Klippert studierte Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim. Engagements führten ihn unter anderem an die Opernfestspiele am Saarpolygon, an die Theater in Nürnberg, Aachen, Weimar und Maribor sowie zu zahlreichen Orchestern im In- und Ausland.
Seine künstlerische Tätigkeit umfasst ein breites Repertoire an Opern-, Oratorien- und Konzertliteratur. Neben Standardwerken wie Humperdincks Hänsel und Gretel, Mozarts Zauberflöte, Verdis Don Carlos oder auch Bernsteins West Side Story dirigierte er auch seltener gespielte Werke wie Franz Liszts Die Legende der Heiligen Elisabeth oder Francis Poulencs La Voix Humaine. Seine Dirigate zeichnen sich durch eine differenzierte Klangfarbenarbeit, strukturelle Klarheit und Sensibilität für instrumentale und vokale Gestaltung aus.
In zahlreichen Stummfilm-Konzerten, unter anderem zu Charlie Chaplins Goldrush und The Circus, Fritz Langs Metropolis oder Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin profilierte er sich als Dirigent mit besonderer Affinität zur präzisen Synchronisation von Bild, musikalischer Struktur und orchestraler Ausdruckskraft.
Neben seiner orchestralen Arbeit widmet sich Andreas Klippert auch intensiv der Vokalmusik. Als musikalischer Leiter des Chor der KlangVerwaltung sowie des Vokalwerk der Opernfestspiele Heidenheim verbindet er chorische Präzision mit einem ausgeprägten Verständnis für sängerische Bedürfnisse. Zahlreiche Einstudierungen für renommierte Dirigentinnen und Dirigenten sowie Festivals ergänzen seinen vielseitigen künstlerischen Werdegang.
Andreas Klippert dirigiert das Konzert am 2. August 2026
